Technischer Leitfaden

Erstellung einer Festival-Vorführkopie in optimaler Qualität


Lass Dich nicht abschrecken. Nimm Dir Zeit, um Deinen Film in optimaler Qualität zu präsentieren. Wenn du Fragen hast zum Codieren des Films, darfst Du uns jederzeit mit Fragen löchern – es gibt keine doofen Fragen! Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! oder benutze unser Kontaktformular, wir helfen Dir gerne weiter.

Bitte beachte diese Punkte

  1. Im Astra Theater werden die Filme in 2K wiedergegeben.
  2. Wir akzeptieren grundsätzlich alle gängigen Auflösungen (SD, HD, 2K, 4K). Abgeben solltest Du aber nur die Auflösung, in der Du Deinen Film gedreht hast. Das nachträgliche Hochskalieren bringt keinen Qualitätsgewinn.
  3. Du solltest den Film in jedem Fall, in der Bildfrequenz (fps – frames per second) exportieren, in der Du das Rohmaterial aufgenommen hast; z. B. 24p, 25p oder 30p. Davon solltest Du nur abweichen, wenn Du weist, was du tust.
  4. Digitale Kinos (wie auch das Astra) spielen nur Vollbilder ab (24p, 25p, 30p, 48p, 50p oder 60p). Für den unwahrscheinlichen Fall, dass dein Film in Halbbildern aufgenommen wurde (z. B. 50i), solltest Du das Projekt in deinem Schnittprogramm, vor dem Exportieren, einem „deinterlacing“ unterziehen.
  5. An der Datenrate (teilweise auch Bit rate genannt) solltest Du nicht sparen. 25.000-50.000 kBit/s (25-50 mBit/s) dürfen es schon sein.
  6. Exportiere Dein Film mit einer Audio-Abtastfrequenz von 48 kHz (96 kHz gehen auch klar). Die Audio-Datenrate solltest du auf mindestens 320 kbit/s einstellen. Benutze am besten einen verlustfreien Audiocodec, z. B. PCM, AIFF oder WAV.
  7. Wir akzeptieren neben einer Stereo Tonspur auch eine 5.1 Raumklangmischung. Diese wird im Astra tadellos wiedergegeben.
  8. Exportiere Deinen Film mit „H.264“ oder besser „422 ProRes HQ“ codiert, in einem .mov (QuickTime) oder .mp4-Container. Alle gängigen Schnittprogramme können mindesten einen der Codecs.
  9. Wenn Du alles richtig gemacht hast, dann wird die Film-Datei sehr groß werden; das ist ein gutes Zeichen. Eine 5 Minuten ProRes Datei kann locker 5 GB schwer werden.
  10. Grundsätzlich solltest Du Deinen Film niemals nach dem Exportieren noch einmal umwandeln, um unsere Vorgaben zu erfüllen! Sinnvoll ist es nur, dies aus dem Projekt in deinem Schnittprogramm herauszumachen. Wenn Du, aus welchen Gründen auch immer, nicht mehr an das ursprüngliche Schnittprojekt dran kommst, dann gib uns die größte Datei ab, die Du finden kannst.

Empfohlene Tutorials

Die folgenden Leitlinien und Tutorials wurden u. a. für die Vorbereitung der Videodateien zum Streaming im Netz geschrieben, daher weichen einige technische Daten von den unseren ab (z. B. Bildfrequenz, Datenrate und Codecs). Wir präsentieren deinen Film nicht auf Bildschirmen, sondern auf einer großen Leinwand, nimm dir im Zweifel unsere Vorgaben zu Herzen.

  1. Sehr umfangreich ist dieses „Best Practice – digitale Vorführkopien für Festivals und Kinos“ von shortfilm.de
  2. Hier findest du einen guten Leitfaden zur Videokomprimierung auf Vimeo. Dort findest du auch Tutorials für die gängigsten Schnittprogramme.
  3. Nicht ganz so umfangreich aber ebenfalls einen Blick wert ist diese Anleitung für YouTube.